Illustrationen „Kohle, Kreide, Co“

Die Idee:
Zu der Zeit als dieses Bild entstanden ist war ich besessen von Tattoos und Piercings. Ich finde es bewundernswert, dass man sich ganze Kunstwerke tattoowieren lassen kann. Nasenringe fand ich besonders cool, denn auch viele rebellische Charaktere aus Serien, die ich schaute, hatten einen.

Materialien:

Für diese Illustration habe ich Kohle, Buntstifte und pinke Stempelfarbe verwendet. Gearbeitet habe ich auf Karton. Fixiert habe ich am Ende dann alles mit Haarspray, da ich nicht im Besitz eines Fixiersprays aus dem Künstlerbedarf bin.

Der Weg zum Ziel:

Ich habe zuerst mit Bleistift das Motiv auf Karton vorskizziert. Danach habe ich mit dem schwarzen Buntstift und mit der Kohle die Skizze nachgezogen. Dann habe ich die Lippen, den Nasenring und den Rand mit Farbe versehen. Zum Schluss habe ich diese dann nochmal mit schwarz schattiert und mit einem weißen Buntstift Highlights eingearbeitet.

Stolpersteine und Hürden:

Da ich auf Karton gearbeitet habe, war es besonders schwierig, eine ebene Fläche zu erstellen. Das war der Grund, warum ich Stempelfarbe benutzt habe. Ein weiters Problem waren die Schattierungen, da ich vorher noch nie wirklich eine Nase wirklich schattiert hatte. Dieses Bild war auch das Erste, in dem ich Highlights gesetzt habe. dadurch musste ich etwas anders arbeiten, als in vorherigen Bildern. Erst einmal herauszufinden, wo wirklich weiße Highlights hinpassen, dauerte bereits eine gefühlte Ewigkeit. Aber seitdem ich das erste Mal Highlights benutzt habe, möchte ich diese nicht mehr missen.

Ergebnis:

Mit dem Ergebnis bin ich sehr zufrieden, da ich einen Eindruck davon bekommen habe, wie es ist, auf Karton zu arbeiten und Highlights zu setzen. Außerdem habe ich mich auf nur zwei Farben beschränkt und sonst mit schwarzen und weißen Materialien gearbeitet. Beim Arbeiten an diesem Bild ist mir klar geworden, wie wichtig es ist, neue Materialien und Motive auszuprobieren, um sich und seine Technik verbessern zu können.