Instagram Do's und Dont's

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Instagram ist wahrlich eine Welt für sich, in der man sich erstmal zurechtfinden muss. Wenn Sie erfolgreiches Instagram Marketing betreiben wollen, jedoch nicht auf professionelle Social Media Betreuung zurückgreifen, dann gibt es ein paar einfache Regeln, an denen Sie sich orientieren können. Diese habe ich für Sie als Instagram Do’s und Don’ts hier einmal zusammengefasst.

Poste konsequent und mit Plan

Erstens ist zu erwähnen, dass nur dann zu posten, wenn es Ihnen gerade passt, kontraproduktiv ist. Um erfolgreich zu Posten und das volle Potential der Reichweite deiner Beiträge auszuschöpfen, solltest du mithilfe der Insights in Erfahrung bringen, an welchen Wochentagen deine Follower besonders aktiv sind. Hier muss jeder Account für sich entdecken, was am Besten funktioniert. Die Goldene Regel lautet jedoch: KONSEQUENZ 

Bei sich immer ändernden Tagen und Zeiten werden deine Follower deine Beiträge vielleicht verpassen und du verringerst so die Chance auf Likes und andere Interaktionen.

Qualität vor Quantität

Außerdem wird jeden Tag 6 Beiträge und 100 Storys zu posten wird Ihnen keinen Erfolg bringen, im Gegenteil: Spam wird deinen Followern übel aufstoßen. Niemand möchte täglich mit so vielen Infos von nur einem Account bombardiert werden. Des Weiteren ist es bei einem hohen Pensum an Content schon nahezu unmöglich, diesen hochwertig zu produzieren. Im Vordergrund sollte die Qualität und der Mehrwert für deine Follower stehen. Sind diese nicht vorhanden, so werden sie dir mit hoher Wahrscheinlichkeit entfolgen.

Die Macht der Hashtags

Absolutes Muss unter den Instagram Do’s und Don’ts: Zum richtigen Instagram Marketing gehört die Nutzung von Hashtags. Hashtags geben dir die Gelegenheit, dass dein Beitrag genau die Gruppe erreicht, auf die er abzielt. Wichtig ist, dass du nicht nur einfach die größten Hashtags verwendest, sondern eine gesunde Mischung aus kleinen, die man leicht beherrschen kann, mittleren und großen Hashtags verwendest, um so die höchstmögliche Interaktionsrate zu erreichen. Eine höhere Interaktionsrate suggeriert Instagram, dass dein Profil guten Content produziert und empfiehlt es resultierend daraus mehr Nutzern. Erfahren Sie hier mehr über die Verwendung von Hashtags auf Instagram.

Kaufe keine Follower

Es mag vielleicht anfangs attraktiv klingen. Follower bekommen ohne sie erst mühsam über Monate zusammensammeln zu müssen. Das große Problem hierbei ist, dass gekaufte Follower die Insights verfälschen und so das natürliche Wachstum des Profils nicht mehr nachzuvollziehen ist. Zudem heißen Follower nicht gleich automatisch viel Interaktion. In anderen Worten: Gekaufte Follower werden Ihre Content nicht liken oder teilen. Also brauchen Sie echte Follower, die engagiert sind und sich wirklich für Ihre Inhalte interessieren. Deswegen sollten Sie lieber auf qualitativen Content und organisches Wachstumsetzen.

Communication is key!

Deine Follower nutzen ihre Zeit um unter deinen Beiträgen zu kommentieren, dir Nachrichten zu schicken oder dich zu teilen. Sorge dafür, dass diese investierte Zeit wenigstens zu gewissen Teilen auf Gegenseitigkeit beruht. Beantworte auf jeden Fall so viele Kommentare wie möglich, vor allem innerhalb der ersten 24 Stunden, in denen du einen Beitrag geteilt hast. Like gerne auch Bilder von deinen Followern und insofern sie zu deinen Inhalten passen kannst du sie auch teilen. So interagierst du mit deiner Community und bindest sie and dich.

Sei abwechslungsreich

Übrigens sollten Sie nicht nur die Inhalte, sondern auch die Formate Ihres Contents variieren. Das bedeutet, sie setzen statt auf eine Beitragsart dann auf einen Mix zwischen Storys, Posts, Reels oder Guides. Wechseln Sie auch zwischen Fotos und eher grafischen Beiträgen. Dennoch sollten Sie natürlich trotzdem eine einheitliche Linie fahren, um den Wiedererkennungswert Ihrer Marke nicht zu verlieren. Letzlich geht es nur darum, Ihre Inhalte weniger monoton zu gestalten und so die Aufmerksamkeit der Follower auf lange Zeit zu behalten.

Kritik muss nicht schlecht sein

Zuletzt sollten Sie keine Angst vor Kritik haben. Das heißt nicht automatisch, dass Sie der Kritik zustimmen müssen oder Hate Kommentare ignorieren sollten. Tatsächlich geht es viel mehr darum, auf konstruktive Kritik sachlich einzugehen und so öffentlich Expertise zu zeigen. Allerdings sollten Sie sinnlose Hate Kommentare natürlich immer verbergen oder löschen. Es gibt aber auch Kritik, die definitiv ein Recht darauf hat, zu existieren. Niemand kann alles richtig machen und auf kurz oder lang wirst du auch auf Instagram solche Kommentare oder Nachrichten beantworten müssen. Die Grundregel ist hierbei, professionell zu bleiben, es nicht persönlich zu nehmen und dem Ganzen freundlich zu begegnen, selbst wenn es schwer fällt.

Instagram Do's und Don'ts auf einem Blick

Do's Dont's
Konsequentes Posten mit Plan
Planloses, willkürliches Posten
Qualität vor Quantität
Spam ohne Mehrwert
Kleinere, mittlere und große Hashtags verwenden
Hashtags ohne Strategie verwenden
Einheitliches Bild
Unüberschaubares Querbeet-Posten
Insights checken
Nur auf Anzahl an Followern achten
Organisch wachsen oder Werbung schalten
Follower kaufen
Authentizität
Fake-Beiträge oder Lügen
Kommunizieren und mit der Community interagieren
Die Community, Nachrichten und Kommentare ignorieren
Zu den Uhrzeiten mit der höchsten Engagement-Rate posten
Immer andere Uhrzeiten nutzen
Andere Konten taggen
Andere Konten erwähnen aber nicht taggen
Verschiedene Formate (Reels, Karussellposts, Stories etc.) nutzen
Ausschließlich Single Posts hochladen
Konstruktiv auf Kritik antworten
Kritik löschen